Parkinsongruppe
Stade
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Enorme Behandlungsfortschritte durch Früherkennung von Parkinson

Ø   Männer sind häufiger von Parkinson betroffen als Frauen.

Ø Selbsthilfegruppen leisten vorbildliche Arbeit: Therapie und Selbsthilfe für Betroffene sind wichtig.


Je früher die Parkinson-Krankheit erkannt wird, desto besser gelingt die Therapie.“

Eine Heilung der Betroffenen ist leider nach wir vor nicht möglich, doch in der Behandlung hat es in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gegeben. Es ist meist kein Problem mehr, dass die Betroffenen die Symptome ihrer Krankheit auch langfristig in den Griff bekommen. Menschen mit Parkinson dürfen daher nicht ins gesellschaftliche Abseits gedrängt werden, sondern haben ein Anrecht auf gesellschaftliche Teilhabe und Integration.


Es sollten sich Betroffene, nicht nur um eine frühe medizinische Behandlung und Betreuung bemühen, sondern auch Anschluss an eine der zahlreichen Selbsthilfegruppen suchen. Es gibt viele Menschen im Land, die ebenfalls mit der Diagnose „Parkinson" konfrontiert wurden und nun Wege gefunden haben, mit der Krankheit zu leben.

Nutzen Sie deren Wissen!"

Parkinson ist eine der häufigsten Nervenerkrankungen. Die Erkrankung führt vor allem zu Bewegungsproblemen, aber auch zu Belastungen im emotionalen und sozialen Bereich. In Deutschland wird die Zahl der Betroffenen auf rund 300.000, weltweit auf 4.000.000 Menschen geschätzt. Am häufigsten tritt die Erkrankung zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf.

Lediglich 10% aller Patienten sind jünger als 40 Jahre. Etwa 1% aller über 60-Jährigen in Deutschland leidet an Parkinson in unterschiedlichster Ausprägung.
Die Therapie erfolgt überwiegend durch Medikamente. Daneben sind für die Selbstständigkeit und das Wohlbefinden des Patienten unterstützende Behandlungen, wie Krankengymnastik / ZNS, Ergotherapie, Logopädie, Entspannungstherapien und eine ausgewogene Ernährung wichtig.

In Selbsthilfegruppen findet der Patient und seine Angehörigen Rat und Unterstützung bei anderen Betroffenen und Fachleuten.