Parkinsongruppe
Stade
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30 Jahre Parkinson-Selbsthilfegruppe Stade Seien Sie herzlich Willkommen ! "Selbsthilfegruppen heben die Isolation und Entfremdung auf" Selbsthilfegruppen setzen neue Maßstäbe. Selbsthilfegruppen bedeuten gemeinsame Wege" Mit diesen Worten begrüßte der Regionalleiter Andreas Tews im Vortragsraum der Elbe Kliniken Stade viele Gäste. Unter den Gratulanten waren Frau Bürgermeisterin Silvia Nieber Stade, Frau Dr. Sylvia Schröder-Lade, Regionalleiterin Lüneburg und Bundesvorstandsmitglied der Deutschen Parkinson Vereinigung (dPV), Herr Prof. Dr. Holger Schmidt, Chefarzt der Elbe Kliniken Stade und Frau Dr. Katja Odin, Chefärztin Neurologie Paracelsus Kliniken Bremen. Herr Hans-Jürgen Mayhack, Regionalleiter Soltau und ehemaliger Landesbeauftragter Niedersachsens, Frau Margarete Hubach, Regionalleiterin Celle. Es ist uns eine Freude und Ehre, dass Sie heute alle bei uns sind. Wir feiern, wir würdigen heute, 30 Jahre die Selbsthilfegruppe Stade, wo aus Parkinson-Betroffenen, nicht nur eine Gruppe entstanden ist, sondern wo Mitglieder auch Freunde geworden sind. Die sich mit viel Elan für ein gemeinsames Miteinander eingesetzt und noch einsetzen. Das ist sicher für uns alle ein Grund zum Feiern. Die Regionalgruppe Stade kann sich über eine beeindruckende Entwicklung und 30 Jahre erfolgreiche Arbeit in der Parkinson-Selbsthilfegruppe zurückblicken. (s. Pressemappe) Die Regionalgruppen sind-nein, ist für viele Menschen eine wichtige Anlaufstelle bei der Bewältigung von gesundheitlichen Problemen oder sozialen Belastungen geworden. Wir brauchen Selbsthilfegruppen um Brücken zu bauen zwischen den Betroffenen-Mitgliedern, Angehörigen und Freunden, dem Gesundheitswesen und der Bürokratie-Verwaltung. 30 Jahre Regionalgruppe Stade, dass bedeutet mehr als persönliche Betroffenheit. Das sind 30 Jahre ehrenamtliche Arbeit, mit-an einer Erkrankung, die immer mehr in unserer Gesellschaft zunimmt. Mein ganz besonderer Dank geht an die vielen Helferlein, die dazu beitragen, dass die Regionalgruppe geleitet und Zusammenhalt findet. Gerade dieses persönliche Engagement ist es, was wichtiger ist, denn je. In einer Zeit, in der Interessen der Einzelnen immer mehr im Vordergrund stehen, ist eine solche Initiative etwas ganz Besonderes. Gäbe es ehrenamtliche Tätigkeiten nicht, dann wäre unsere moderne Gesellschaft bald total bürokratisch. Wir sind stark in dem Bewusstsein, dass es in unserem Leben auch Werte gibt, die höher sind als Geld, nämlich: Miteinander - gemeinsam - und nicht alleine sein. Diese Werte leben wir in unserer Gruppe Regionalgruppe aus. Herr Tews schloss seine Rede mit den Worten: Von einer Krankheit betroffen zu sein, ist heute kein Grund mehr zu resignieren, die moderne Medizin bietet ein breites Behandlungsspektrum. Auch wir als Selbsthilfegruppe tragen dazu bei. Wir bedanken uns bei allen unseren Mitglieder, Angehörigen, Gästen, ohne deren Kommen, Interesse und natürlich die "Gute Laune" und der Humor nicht fehlen darf, damit so ein Festakt wie dieser, Sinn und Spaß macht! In ihrer Grußrede ging Frau Dr. Schröder-Lade auf das ehrenamtliche Engagement ein, dass ein Ausdruck von Verantwortungsbereitschaft aus freien Stücken und Solidarität sei, sich aus freien Stücken für seine Umwelt und für seine Mitmenschen einzusetzen. Der hohe Grad an Selbsthilfe, der Freiraum für eigenverantwortliches Handeln und die Möglichkeit zur Teilnahme, zeichnen das ehrenamtliche Engagement aus. Freiwillige Arbeit hat oft eine hohe Professionallität und ist geprägt von besonders starker Motivation und Einsatzbereitschaft. "Man tut es, weil man es kann und weil man es will!" Ehrenamtliche geben der Gesellschaft das Wertvollste was sie haben, einen Teil ihrer Kraft und ihrer Zeit. Frau Dr. Schröder-Lade sprach herzliche Glückwünsche aus, dass sich die Mitglieder, Angehörigen und Freunde sich schätzen dürfen, solch eine Regionalgruppe hier in Stade zu haben, die mit soviel Freude und Herzblut dabei ist. In ihren Vorträgen gingen Prof. Dr. Schmidt und Frau Dr. Odin nicht nur auf die Parkinson`sche-Krankheit ein, sondern auch auf die Therapieformen und Medikamentenarten. Zur Ergänzung gehören, so beide Ärzte, die physikalische und psychologische Therapie mit Krankengymnastik, Bewegungsbad, Sprachtherapie und Ergotherapie, aber auch die psychologische Betreuung. In besonderen Fällen sind es operative Methoden, wie zum Beispiel die Tiefenhirnstimulation, (THS) mit einem elektrischen Schrittmacher. Ganz wichtig: Der Aufenthalt in einer Parkinson-Fachklinik kann die Parkinson-Behandlung optimieren. Hierzu wurde in den vergangenen Jahren die sogenannte Komplexbehandlung eingeführt, in der insbesondere das Zusammenspiel der medikamentösen Therapie aber auch die physikalischen Therapiemethoden einen sehr hohen Stellenwert bekommen haben. Frau Dr. Odin zeigte auch auf, dass Tanzen nicht nur Freude, sondern auch therapeutische Effekte zeigen würde, denn fit und beweglich bleiben, ist eins der wichtigsten Themen bei einer Parkinson-Erkrankung! Andreas Tews Stade, November 2017